Abenteuerlich: Schwere Wanderung mit Hang zum Nervenkitzel.

Wichtiger Tipp vorab, nein eher eine Grundanforderung: Wer den Klettersteig nutzen will, muss bitte an die Ausrüstung denken! Los geht's am Parkplatz Oybin, gleich gegenüber dem Landguthotel Café Meier. Südwärts wanderst du los, in die Bürgerallee. Du erreichst den markantesten Gipfel „Kelchstein", der Fürstensteig führt zum Wiesenweg. Und jetzt kommt die Entscheidungsfrage: Klettern oder Wandern? Kletterer biegen links ab, Wanderer halten sich geradeaus bis zum Muschelsaal. Hier geht's in die „Große Felsengasse“, von der du die Felsformationen mit den einprägsamen Namen „Wetterhaube“, „Bierdeckel“, „Satanskopf“, „Osterturm“, „Taube“, „Enzianer Turm“ und „Nadel“ siehst. Ein gut getarnter Durchschlupf führt dich zur Aussicht – und wenn alles gut gegangen ist, triffst du hier auch die Kletterer wieder. Nach dem Rastplatz Edmundshütte geht's noch ein kleines Stück runter zum Scharfenstein: der frühere Kletterfelsen ist heute vor allem dazu da, dir eine klasse Aussicht zu bieten.

Länge des Trails
11,5 km
Höhe min.
329 m
Höhe max.
576 m
Akkum. Höhe bergauf
455 m
Akkum. Höhe bergab
456 m
Schwierigkeitsgrad
schwer
Zeit
3 - 4 h
Rundkurs
ja
Koordinaten
585

Es folgt die kleine Felsengasse mit der „Gnomenwand“, dann geht's treppauf in Richtung Töpfer mit seinen 582 m – und zur Bergbaude mit ihren vielen tollen Aussichten. Die „Krieche“ hat ihren Namen verdient und empfängt dich als beschwerlicher Abstieg. Danach umrundest du die Gratzer Höhle. Markant: die freistehende „Krumme Tante“, ein ziemlicher Brocken. Steil bergab geht's zum Gasthaus Teufelsmühle mit Kleinbahn-Halt, Tourhälfte und Rückfahrmöglichkeit. Weiter führt dich die Tour Richtung Niederoybin am Töpferpark vorbei Richtung Ameisenberg (575 m). Immer steiler nach oben geht's zum Einsiedlerstein mit Aussicht und Geländer – und Panoramablick ganz oben (Vorsicht Absturzgefahr!) Nochmal Lust auf Klettern mit Steiganlage? Dann ab zum Robertfelsen! Oder weiter bergauf! Unter dem Götzenstein breitet sich die lohnende Oybinaussicht vor dir aus. Der Götzenstein selbst bietet dir auch noch einmal einen schönen Fernblick. Nach dem Ameisenberggipfel folgt bergab eine Aussicht auf den Berg Oybin, der Abstieg wird beschwerlich – hier wird dir nichts geschenkt. Am Bahnhof Oybin kannst du durchatmen und es geht zurück zum Ausgangspunkt.

 
 
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klaus-dieter curth,19.09.2011 22:35
geehrte damen und herren,

ein sehr schöner und sehr aufwendiger internet-auftritt.
ABER: was nutzen touren-vorschläge, sommers wie winters,
für wanderer/ mountainbiker etc., wenn die tour nicht in eine
landkarte eingezeichnet dargestellt wird ? höhenprofile, wort-
reiche erklärungen, gps-daten sind doch nur schmückendes
beiwerk. noch ist die landkarte die basis für fortbewegungen,
auch im outdoorland.

freundliche grüße von k.-d. curth
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