Bequem und nett: Oybin - Jonsdorf

Die Tour ist eine – in beiden Richtungen erwanderbare –  „Einwegtour". Start ist der Bahnhof im Kurort Oybin. Gegen den Uhrzeigersinn geht's um den Berg Oybin leicht bergauf durch den Felsenkessel des Hausgrundes. Links oben, über dem Hausgrundteich auf dem Oybin, siehst du die Burgruine. Und auch rechts gibt's was zu sehen: die Felsen Teichwächter, Oertelwand und Elfenturms, im Sommer übrigens gute Kletterfelsen. Eine kleine Steilstufe – Vorsicht, Glätte im Winter – führt dich in ein flaches, bewaldetes Gelände. Gleich hinter dem Abzweig, wo früher das alte Waldtheater stand, nach rechts abbiegen, auf den Weg mit Gelb-Punkt-Markierung. Auf dem steinigen Weg mit einigen Serpentinen ist es wichtig, ebenso auf den Weg als auch auf die Markierung zu achten – vor allem im Winter, wenn du vielleicht der Erste bist und die Markierungen versteckt unter dem Schnee liegen... Nach dem ersten Anstieg erreichst du einen Sattel. Einige Stufen weiter kommt ein zweiter Sattel. Hier geht's nach links weiter bergauf zum Gelb-Strich-Wanderweg. Früher stand hier auf dem höchsten Punkt die Marien-Hütte, eine inzwischen leider nicht mehr hier vorhandene Schutzhütte. Auf der linken Seite folgt kurz danach eine Aussicht in den Hausgrund mit Berg Oybin und Burgruine. Auf dem Kamm geht's weiter in südwestlicher Richtung zu einer anderen Schutzhütte, der heutigen “Marienhüttte". Von hier kannst du eine tolle Aussicht über Oybin mitsamt dem Hochwald genießen.

Länge der Strecke
6,8 km
Akkum. Höhe bergauf
375 m
Startpunkt
Bahnhof Oybin
Rundkurs
nein

Anschließend führt dich der Gelb-Punkt-Weg zum „kleinen Stern": An dieser Wegkreuzung gehst du nach rechts auf den mit gelbem Strich markierten Weg, dem „Kuhsteig". Dann stößt du auf die Leipaer Straße, einen alten Handelsweg, auf dem sich vor vielen hundert Jahren Fuhrwerke hinaufquälten, und der Zittau mit der böhmischen Stadt Ceska Lipa verband. Diesem folgst du bergab, bis du wieder auf den Gelb-Punkt-Wanderweg triffst. 150 m weiter vorn kommt eine Schutzhütte am Brotstein und der Luthereiche. Du aber gehst nach links leicht ansteigend um den Weißen Stein herum. Beim Abzweig zum Weißen Stein nach rechts und bergab gelangst du auf die alte, mit grünem Punkt markierte Jonsbergstraße. Noch einmal geht's 1,4 km und etwa 120 Hm bergauf. Wenn dann der Grund unter dir wieder flach wird, führt dich ein Weg an einer Kreuzung nach rechts bergab in den Kurort Jonsdorf. Links siehst du auf einer Wiese einen um die 100 m langen Kinder-Skilift – und kurz danach ist die Tour zu Ende. Rechts taucht der Jonsdorfer Kleinbahnhof auf. Steig' ruhig ein, denn es geht gemütlich und beheizt im Barwagen zum Ausgangspunkt zurück. Tipp: Wer will, kann die Tour früher beenden. Einfach auf der alten Jonsberstraße nach rechts in Richtung Jonsdorf Haltestelle gehen; der Weg ist mit grünem Strich markiert und zum Bahnhof Jonsdorf ausgeschildert. Von dort geht's mit der Bahn ebenfalls zurück nach Oybin.

 
 
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